Platzproblem (2)

August 6, 2013
Japan vs Deutschland: Kondomi

Größenvergleich

Quizzfrage:

Was ist größer: Links, Japan, extra groß, oder Deutschland, normal?

Eine Antwort darauf kann ich natürlich leider nicht geben, denn ich weiß davon ja nichts. Habe das Foto nur von ’nem Freund von ’nem Freund von ’nem Freund.

Überhaupt, weiß ich gar nicht wozu diese komischen Luftballons da sind.

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Platzproblem

Juli 20, 2013

Japan ist ja bekanntlich ein kleines Land. Daher gibt es auch nie genug Platz. Auch nicht in der geräumigen Abflughalle mit den vielen Sitzplätzen des Domestic-Departure Terminals von Haneda. Ich meine gerade mal ca. 80% der Sitzplätze waren zwischen den geräumigen Gängen frei. So lief ich verzweifelt herum und sucht FREIEN PLATZ.

Gottlob fand ich dann DAS SCHILD.

DAS SCHILD

Dies ist freier Platz. Bitte benutzen Sie ihn nach Belieben. 

Ich war wirklich, wirklich froh, daß mir das jemand auch mitteilte. Man stelle sich mal vor, was passiert wäre, wenn das Schild nicht da gewesen wäre! Ich meine, man kann ja nicht einfach irgendwo im Departure-Terminal seine Sachen hinstellen.

Wo kämen wir denn da hin!

Benutzter Freier Platz

Benutzter Freier Platz

Schnell wie ein Windhund sicherte ich mir den freien Platz und nutzte ihn!

Schon war der Tag wieder gerettet.

PS: W. beschwerte sich völlig zu recht, ich habe angekündigt, über japanisches Essen zu berichten und alles zu fotografieren und jetzt sei da gerade mal _ein_ Foto. Ich plante mehrere Postings mit Hilfe meiner zahlreich geschossenen Fotos, aber just nach dem ersten Posting kam ich nicht mehr zum Bloggen. Die Serie geht weiter!

Japanisches Essen

Juni 16, 2013

Ich hatte ja meine asiatische Frau bei ebay ersteigert [1], und nicht genau ins Kleingedruckte geguckt, wo etwas von „Nur an Selbstabholer“ stand. Also musste ich doch nochmal kurz rüberfliegen.

Allerdings nicht ohne zuvor mit ShifterShape97 und ncpfojoh mein blaues Wunder auf der Suche nach einem magischen Briefkasten in der Nähe der holländischen Grenze zu erleben. Und während des Mittagsessens beim Dönermann textete ich ununterbrochen die beiden mit Sätzen der Struktur „In Japan ist das ja irgendwie viel besser: Blbablabla“; unter anderem auch das Essen erwähnend.

Den Bauch mit sehr leckerem Döner vollgeschlagen im PKW sitzend, fragte ncpfojoh: „Was ist ’n so anders an japanischem Essen? Mehr Fisch und weniger Fleisch oder so?“.

Und da dachte ich wirklich: Wie erklärt man das jetzt so? Wie erklärt man als Einäugiger einem Blinden die Sonne?

Ich formulierte dann folgendes: „Jenseits von jeglichen Klischees gibt es in Deutschland wirklich leckeres Essen. Zum Beispiel der Dönerteller mit Pommes, Salat und Zaziki war ja schon richtig lecker. Leckeres Essen ist in Deutschland aber immer mit viel Fleisch und fett, und Essen ohne Fleisch und Fett ist meistens widerlich. Ich erinnere da nur so an Bratwurstersatztofuwürste und -schnitzel; ein Verbrechen am Tofu. In Japan gibt es halt Speisen, die man extrem lecker sind _und_ die gesund sind, so daß man seine täglichen Mahlzeiten darauf ausrichten kann. Zusätzlich gibt es aber natürlich genau den gleichen leckeren, ungesunden Kram wie bei uns auch.“

Und um das wirklich mal erklären zu können, habe ich während der Reise versucht, einen Großteil meiner Mahlzeiten zu fotografieren.

Zum Beispiel als ich nach über 30 Stunden Reise (diesmal über Dubai, aber darüber ein anderes Mal) völlig fertig in Miyazaki ankam, und durch drei Flugmahlzeiten auch keinen so großen Hunger mehr hatte, fuhren wir spontan in mein Lieblingssobarestaurant. Da gibt es dann als Mittagstisch so etwas:

DSC_0062

Also: Rechts Soba (Buchweizennudeln), rechts oben Tempura, daneben Salz für das Tempura, links eine sojasoßenähnliche Flüssigkeit zum Tunken der Nudeln. Komplett fleischlose Mahlzeit. Zudem gilt der Buchweizen als sehr gesund.

Ich will das jetzt auch nicht in den Himmel loben, z.B. ist das Tempura durchaus etwas fettig:

DSC_0065

Vorne links frittierte Lotoswurzel (Renkon), dahinter frittierte Aubergine und frittierter Kürbis, rechts frittierte Garnele.

Der eine oder andere wird jetzt rufen: „Da wird man doch nicht satt von!“ … aber das ist vielleicht auch der Grund, warum viele Mitbürger in Deutschland mit ihrem Gewicht kämpfen. Vom Nährwert auf jeden Fall reicht das obige völlig aus, und man fühlt sich auch nicht so voll nach dem Mittagessen.

Ein weiterer Punkt, der ganz schwierig nach Rückkehr nach DE für mich war, ist das unterschiedliche Kneipentourverhalten.

In Deutschland ist man ’nen Döner, und dann geht’s los in die Kneipe und Bierchen. Wobei ich ja glücklicherweise aus einer Gegend komme, wo es gleichermaßen das beste und grauenhafteste Bier Deutschlands gibt. In Japan gibt es diese Trennung Essen/Alkohol nicht… was ja gewissermaßen für die Verträglichkeit des letzterem auch durchaus sinnvoll ist. Da wird dann auch gern Essen serviert, was jetzt nicht gerade durch die Ernährungspolizei als gesund klassifiziert werden würde.

Darüber mehr im nächsten Eintrag.

[1] nicht wirklich, aber (sehr) vereinzelte Blicke mancher Mitbürger lassen mich vermuten, sie hätten diesen Eindruck.

Gegendarstellung

Mai 26, 2013

Zu absolut _keinem_ Zeitpunkt hatte ich vor, die englische Ansagerin aus dem Shinkansen zu heiraten. Auch in Zukunft beabsichtige ich auf _keinen_ Fall eine Heirat mit der englischen Ansagerin des Shinkansens. Mal ganz unabhängig davon, ob sie mich denn überhaupt nehmen würde.

Die Stelle im Text an der ich behauptete, ich habe Interesse, die englische Ansagerin des Shinkansens zu heiraten, war eine glatte Lüge; gleichzeitig aber ein schriftsprachliches Mittel, um die Schönheit ihrer Stimme dem Leser gegenüber zu verdeutlichen. Zudem erzeugte es bei vielen, aber nicht allen meiner Leser ein (müdes) Lächeln.

Für etwaige Missverständnisse bitte ich vielmals um Entschuldigung.

At no point in time I ever had the intention to really marry the voice actor, that spoke the English announcements of the Shinkansen. Also in future I have no plans to do so whatsoever. And that is despite the fact that she quite probably wouldn’t take me anyway.

That part in the text where I did claim to have interest in marrying her was downright lie. At the same time it was stylistic tool in order to illustrate the beauty of her voice to the reader. Moreover there are supposedly some amongst my readers where that part caused a (faint) smile.

I apologize for any misunderstanding I might have caused.

Airplane Top 5

Mai 22, 2013

One of the nice things of being a PhD student was that you get around a lot. Now, before going to Japan I actually never touched the inside of an airplane. Thing is, withing Europe, you usually go either by train or by car. Especially in good ‚ol Germany – this is a car country. Yes, you actually want to go on the AUTOBAHN, push the pedal, and… push the brake, since there is a truck in front of you.

The 80’s, with empty autobahns designed for speeding are gone, actually. Like really, there are unfortunately few times nowadays where you can speed without putting others in danger…

Within Japan it’s different. You have the kosoku-dorou, which doesn’t even come close to the Autobahn. It’s frickin expensive, and even if there are no cars, speed limit is 120km/h, so fun.

You see, my pal, the Korean, had this awesome tuned Honda, 180hp, the uber-sports car. And all he could do was take me to a dark countryside highway at 3am, and I could push the pedal a little… obey the speed limit. We are in Japan. You have to obey the RULES.

Obey the rule.

I digress.

Trains. You have the Shinkansen, but the Shinkansen is expensive. Quite  expensive. Of course the English announcer (If you read this: I want to marry you – no longer, that chance is gone) is worth a ride just to listen to her, but then again… Due to the mountainous inside of Japan, even the Shinkansen is slow at times, and low-cost carriers quite often beat the shinkansen-prices. So quite often when I went to conferences I simply had no other option than to go by aircraft. Here are my top five favourite aircrafts.

5.) Boeing 777ER

This is one is frequently used by various carriers on NRT-LHR, NRT-AMS, and NRT-FRA. Now, don’t get me wrong – I am conservative, I’ll always put more trust into four engines over two; but what I like about the 777ER is the seating configuration most carriers use. It’s quite often 3-3-3, and even if it’s 3-4-3, if you catch a seat near the kitchen area it’s 2-4-2. So what I mean, it doesn’t feel as crowded. The only time I _ever_ had a nice conversation in an airplane (yeah, I am not really that communicative towards strangers) was on a NRT-JFK flight, and I am quite sure the 2-4-2 seat configuration played a role there (I was on a two seat together with a Korean student living in Japan).

4.) Boeing 747-400
It simply has to be mentioned here. Four engines yeah. Take-Off always feels like, yeah baby, let’s roll! American technology, ka-booom! It does fell however a little bit outdated. Especially if you consider cabin-noise levels compared to, say, the A380. On the other hand part of my impression is probably due to Lufthansa putting their frickin oldest, most ran down 747’s on NRT-FRA. I mean they had a frickin TV-SET in Economy in 2010!!!! And the tube was so magnetized that it had a green tinge! Akin to Mr. S. good ol‘ tube, where we used to play M.U.L.E.

3.) A380-800
I had the luck to go by the A380 shortly after introduction on NRT-FRA. I was sitting on an exit-row seat (yeah!) during take-off, and not far away was a cabin-crew seat, where the  gay steward was seated.

Not that there is anything wrong with that.

But like, I always get the only gay steward to serve my area on long-haul flights. Even on ANA, where there were only hot chicks and _one_ gay steward, and of course, he was serving my area.

I mean, it’s like God is saying to me: Bend over!

I refuse.

Well anyway, we were taking off, and _there_ _was_ _no_ _frickin_ _engine_ _noise_. And I was like really surprised (being used to 747-400’s on that Lufthansa route) and the steward saw all this astonished faces (everyone was like… are we having engine problems??? bird strike???) and he was like speaking out loud to everyone:

„Yup.“

„It’s that silent!“

2.) Bombardier CRJ-100

My first flight ever in my life was FRA-NRT on a 777ER, and then onwards with an CRJ100, served by Ibex Airlines. There was a thunderstorm, and really, really bad weather. Before checkin at NRT we were briefed that there was a chance we had to return to Tokyo, in case of too bad weather to land. Lots of turbulence, flight was the last one out, so the outside was just _dark_. Probably my most scariest airplane experience so far.

In case you don’t know, CRJ-100 is a 50 seat config, so a _really_ small plane where you really _feel_ each and every turbulence.

Most interesting experience. If I’ll ever have the chance of flying with an experienced pilot in an Extra… despite the obligatory vomiting, I bet that’d be the most interesting experience evaaar.

1.) Bomardier Dash Q

flown with Japan Air Commuter from KMI to ITM.

Not much to say. I mean, there are pro- and anti-turboprop guys outhere. I am pro turboprop, and I’d choose over jet engines anytime. Sure, the noise level is much much higher.

But the sonorous sound of a turboprop doing it’s job… It gives you that smoothing, relaxing feeling, like a baby resting on her mothers breasts…

How about carriers?

Well, as for me, there are mainly two categories how I rate carriers.

1.) chick hotness [1]

2.) safety

Well not necessarily in that order.

Anyway, as for the first category: That’s a close one between Conviasa vs ANA. So if you are more into South-American chicks, go Conviasa, otherwise ANA.

I have to say: _every_ ANA stewardess could be easily a renowned super-model, and on the title of vogue.

I am not kidding.

ANA was by far the airline I used most in Japan, and I have never never seen an ugly female employee of ANA. Evar. Dunno where they vanish, when they get older. Workplace discrimination, for sure. But like … from ground staff, to long-haul routes, to short-haul… they are all super hotties.

The only issue is safety.

Conviasa… well who’d trust Conviasa, I mean they aren’t even allowed to land in Europe.

And with ANA… I just don’t trust these super models to gain control in an emergency situation. They would be like super polite and hot, but…

I simply prefer a German chick from Lufthansa shouting instructive commands. Everyone’d follow.

That’s for sure. The only more instructive women I could imagine are probably Aeroflot…

Probably the best combination of all those is American (Airlines) I guess. I mean there was this 40+ old stewardess, with whom I had the following conversation. (And bear in mind, I am a non-native speaker of English who grew up learning English with Cary Grant movies on TNT Film Channel via satellite).

„What can I get you, Sir?“

„I’d like a coke, please.“

„Here you are, … _honey_.“

Yup, she really said that.

For real.

So I guess, that the perfect combination between German blitzkrieg command language, and Japanese beauty is: American smartness.

Well … you can probably read inbetween lines that… I really did like the _life_ of a researcher. Remember David Hilbert:

„Good, he did not have enough imagination to become a mathematician“.

—Hilbert’s response upon hearing that one of his students had dropped out to study poetry.

Unfortunately I lacked that mathematical creativity. I guess that’s something few people realize: In order to be a good researcher (in math), you not only need to have a reasonable good skill in formal logic and understanding (but I actually think that can be learned and acquired), you also have to be creative. Way more than any novelist.

That’s one scar that is left forever.

The other one is the language of course: I never got fluent enough to be able to pursue a career outside academia.

Frack it.

Anyway: Next week is when I’ll collect my mail-order bride, and this time it’s Emirates. I am skeptical, but actually only heard good things about ‚em.

[1] of course they are all ugly compared to my girl! [2]

[2] you know, just for safety.

Japaner heiraten leicht gemacht

Mai 18, 2013

Ich habe dazu mal ein Flowchart erstellt. Natürlich ohne jegliche Gewähr; aber vielleicht ist es dem einen oder anderen nützlich. Geht davon aus, daß man in Japan heiratet, und die Heirat in Deutschland beurkunden läßt.

Flowchart Heirat

Fazit: Japan ist ein Land mit funktionierender Bürokratie im Weberschen Sinne, Deutschland ist mittlerweile leider eine Bananenrepublik. Ganz ehrlich: Wenn ich manchmal meiner (Ex-)Freundin erklären musste, warum wir jetzt wieder mehrere Wochen warten müssen, habe ich mich wirklich für mein Land geschämt.

PS: PDF wird im Firefox-PDF-Reader nicht korrekt dargestellt.

Never say never again

Mai 18, 2013

Ich denke, irgendwie werde ich doch hier und da mal in diesem Blog weiter schreiben; wahrscheinlich in einem wilden Mix aus Deutsch (Themen mit Japanbezug), Englisch (für Freunde in Übersee und Computerthemen) und Japanisch (für Freunde in Übersee).

Aber ich lebe nun mal nicht mehr in Japan; und daher fehlen mir halt auch irgendwie die Themen. Dann kommt noch hinzu, daß jemand aus der Gruppe um Ulrich, Ingrid, Bernd und Katrin (lt. Visitor-Tracking) dieses Blog entdeckt hat. Daraufhin habe ich schon zahlreiche Beiträge entfernt, aber …

Wenn Du das hier liest, sei doch so nett und poste einen Comment, ob Du bereit bist, daß Blog hier für Dich zu behalten… oder wer von den involvierten Personen schon davon Kenntnis hat.

Juhu. Ich bin gecleart.

Mai 7, 2013

Und zwar auf Level 2.

Ich bin der coolste, ich bin der Größte.

Ich hab die Kampffighterjets.

Fine

März 14, 2013

Seit mehr als einem halben Jahr lebe ich jetzt „in limbo“. Eine ziemliche Sch***situation, aber nicht immer ist Auslandserfahrung von Vorteil. Vielleicht werde ich in einiger Zeit mal einen Eintrag schreiben, wie es weiterging/geht.

Vielleicht auch nicht.

Alle restlichen Drafts habe ich gepostet. Vielleicht werde ich dieses Blog in einer anderen Art fortsetzen.

Vielleicht auch nicht.

Wenn ich in Zukunft einen verdächtigen IP-Eintrag sehe, kann es auch sein, dass ich das gesamte Blog offline nehme.

Vielleicht auch nicht.

Bis dahin ist auf jeden Fall erst einmal Schluss.

Fazit

März 14, 2013

Ich nehme mit:

  1. Eine großartige Frau
  2. So gerade eben, und mit viel Biegen und Brechen, aber trotzdem: Einen Ph—fucking—D.
  3. Mehr Kenntnisse im Drehrumdiebolzenengineering, als ich je im meinem Elite-Uni-Diplomstudium bekommen habe
  4. JLPT N3 – aber N1 kommt, ist nur eine Frage der Zeit!
  5. Echte Freunde: Der französische Schweizer mit seiner Laissez-faire-Einstellung, der „mein Land geht unter, aber Scheiss drauf“ unerschütterliche Grieche, der „ich studiere das jetzt fertig, komme was wolle, aber lass uns erstmal yakiniku“-Japaner, der „Runde Super-Mario?“- Native-Englisch-Speaker Brunaier chinesischer Abstammung, $Prof und $Supervisor, die ich manchmal echt jetzt gern mit der Faust geschlagen hätte, aber denen ich so viel zu verdanken hab, die „München ist irgendwie total cool“-Chinesin, die Family der hzB, und und und…
  6. Ein tolles Land mit wunderschöner Landschaft, traumhaften Stränden und Gebirgen
  7. Onsen
  8. Izakaya
  9. Präfektur M
  10. Präfektur I
  11. Ebisu – Der dritte Mann
  12. Fahrradtour
  13. Family-Resutoran und Dorinku-Bar
  14. Gaman, Ganbaru und Shikata ga nai – Deutschland braucht mehr, Japan weniger
  15. Pünktliche Züge
  16. Essen. Das so viel viel viel besser ist, als alles, was man in Deutschland bekommt. Außer Natto.
  17. Selbstvertrauen