Archive for the ‘Yesss. Japan!’ Category

Nothing new on the Western Front.

September 10, 2018

There is quite a bit of nostalgia going around in Ishikawa. Even though I basically only had 24 hours there, I still had blast. There are just too many memories.

What has changed? Well not much.

Kanazawa seems to be more crowded, especially the train station. Katamachi has apparently been prevented from slowly dying out due to the influx of tourists.

There seems to be a new stop at the hokutetsu train (hibari). I could swear it wasn’t there five years ago. Buildings around also seemed to be quite new. It seems, the area is improving. I very much remember being at Tsurugi the first time and was shocked how poor everything seemed (especially housing and construction seen from a German perspective).

Tsurugi though hasn’t changed much. Still that charme of a slightly run down town that hasn’t really progressed since the showa era but with all it’s charme.

I know a few of these guys 🙂

And they finally finished the bridge. Of course I missed looking out for it since I was typing this when the shuttle bus crossed it…

A few very new houses in miyatake near the bus stop.

And then I saw Ishihara-senei taking a smoking break outside at the bus stop as the shuttle bus was stopping. The air-controlled smoking corners have been removed. That‘s probably the biggest news over there.

All in all I am glad I moved on to new adventures and I am happy where I am now. I knew I would have grown bitter staying in research – as the „having some sort of life“ seems to be just impossible if you want great results.

From the dawn of time, mankind has struggled for survival. And someone finally got their PhD.

But I will always look back glad and fondly at the time.

Most of us who arrived at the same time there simply had the same experience of kick-starting everything from the very basics (how the f*** do I use a bus here? What’s that button on the washing machine? Why do people keep staring at me?), and this same experience together with the isolation (due to the very remote location of our beloved institute of higher eductation) created some strong bonds.

Even though in retrospective, I kind of regret to not reaching out to several interesting people. Lack of opportunities, lack of time, whatever. It was and is a strange place with lots of competitive, eager and smart people. After all, to get there you have to really really want it and get your a** up to get things going. That weeds out a lot of people who are not really similar minded.

 

The machine. Numerous times this sucker saved me when there was another session up until 3am in the lab, and not time to buy food or go to the cafeteria or coming back late from some conference. The changed the chahan to some taiwan-meshi. Also the karaage in the bottom right seems new. I skipped the tasting part though. Even the greatest nostalgia has its limits.

Also, the isolation and environment created a focus that I never achieved before or after that. In other words, concerning science, there was never a time where I remotely achieved what I did over there.

It would be really fun to have some sorts of reunion meeting after ten years or so. Of course it will never happen, since we are now spread all over the world. Still, would be fun though.

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Kanji in Context: Anki Deck Lektionen 1-20

April 30, 2018

… ich habe das Lernen der Sprache ja nie wirklich aufgegeben, aber das Auswendiglernen der Kanji war nie meine Stärke. Nur irgendwann kommt man an einen Punkt, wo es ohne flüssiges Lesen und Schreiben der Zeichen einfach nicht mehr weiter geht.

Derzeit lerne ich daher mit meiner Lehrerin systematisch die Kanji nach „Kanji in Context“, genauer der Neuauflage (zweiten Auflage) von 2013, d.h. dem Referenzbuch sowie den Workbooks Nr. 1 und Nr. 2.

Ich will jetzt gar nicht genauer auf die verschiedensten Systeme eingehen (z.B. Heisig o.ä.) und warum das bei mir nie funktioniert hat und ich den Heisig auf für Quatsch halte, aber das Prinzip von Kanji in Context (viel Lesen, die Zeichen in verschiedenen Wörtern in der Verwendung in verschiedenen Satzzusammenhängen … also in verschiedenen Kontexten halt) funktioniert tatsächlich recht gut, wenn man dran bleibt. Parallel zu den wöchentlichen Tests die mir meine Lehrerin aufgibt 🙂 [an alle Schüler: das hört das ganze Leben lang nie auf!] lerne ich mit Anki.

Leider habe ich bisher für Kanji in Context für Anki keine vernünftigen Decks gefunden. Daher erstelle ich die Karten selbst und teile hier mein Deck. Das Deck ist nach folgendem System erstellt:

  • Alle Karten werden nach Front -> Back und Back -> Front abgefragt
  • Für jedes Kanji: eine Karte mit Front das Kanji selbst, Back die Kun und On Lesungen
  • Für jedes Kanji: ein bis zwei Wörter, in den das Zeichen vorkommt. Meistens sind das die rot markierten Wörter im Referenzbuch von Kanji in Context, und das sind wiederum meistens Wörter, in denen die On-Lesungen vorkommen. Auf der Front das Wort, auf Back die Lesung in Hiragana.
  • Für alle Karten: Wenn es ein Kanji oder ein Wort ist, das mir bisher unbekannt war (mein Wortschatz ist so zwischen N3 und N2), oder wenn die Lesung in Hiragana nicht eindeutig auf das Wort schließen lässt (Homonyme) , eine deutsche Übersetzung auf dem Back.
  • Jede Karte hat ein Tag (001, 002, … 020), dass die entsprechende Lektion markiert.

Lange Rede, kurzer Sinn: Hier ist der DOWNLOAD.

Ich werde mich bemühen, das Deck je nach meinem Fortschritt entsprechend aktualisiert hier bereit zu stellen.

Platzproblem (2)

August 6, 2013
Japan vs Deutschland: Kondomi

Größenvergleich

Quizzfrage:

Was ist größer: Links, Japan, extra groß, oder Deutschland, normal?

Eine Antwort darauf kann ich natürlich leider nicht geben, denn ich weiß davon ja nichts. Habe das Foto nur von ’nem Freund von ’nem Freund von ’nem Freund.

Überhaupt, weiß ich gar nicht wozu diese komischen Luftballons da sind.

Platzproblem

Juli 20, 2013

Japan ist ja bekanntlich ein kleines Land. Daher gibt es auch nie genug Platz. Auch nicht in der geräumigen Abflughalle mit den vielen Sitzplätzen des Domestic-Departure Terminals von Haneda. Ich meine gerade mal ca. 80% der Sitzplätze waren zwischen den geräumigen Gängen frei. So lief ich verzweifelt herum und sucht FREIEN PLATZ.

Gottlob fand ich dann DAS SCHILD.

DAS SCHILD

Dies ist freier Platz. Bitte benutzen Sie ihn nach Belieben. 

Ich war wirklich, wirklich froh, daß mir das jemand auch mitteilte. Man stelle sich mal vor, was passiert wäre, wenn das Schild nicht da gewesen wäre! Ich meine, man kann ja nicht einfach irgendwo im Departure-Terminal seine Sachen hinstellen.

Wo kämen wir denn da hin!

Benutzter Freier Platz

Benutzter Freier Platz

Schnell wie ein Windhund sicherte ich mir den freien Platz und nutzte ihn!

Schon war der Tag wieder gerettet.

PS: W. beschwerte sich völlig zu recht, ich habe angekündigt, über japanisches Essen zu berichten und alles zu fotografieren und jetzt sei da gerade mal _ein_ Foto. Ich plante mehrere Postings mit Hilfe meiner zahlreich geschossenen Fotos, aber just nach dem ersten Posting kam ich nicht mehr zum Bloggen. Die Serie geht weiter!

Japanisches Essen

Juni 16, 2013

Ich hatte ja meine asiatische Frau bei ebay ersteigert [1], und nicht genau ins Kleingedruckte geguckt, wo etwas von „Nur an Selbstabholer“ stand. Also musste ich doch nochmal kurz rüberfliegen.

Allerdings nicht ohne zuvor mit ShifterShape97 und ncpfojoh mein blaues Wunder auf der Suche nach einem magischen Briefkasten in der Nähe der holländischen Grenze zu erleben. Und während des Mittagsessens beim Dönermann textete ich ununterbrochen die beiden mit Sätzen der Struktur „In Japan ist das ja irgendwie viel besser: Blbablabla“; unter anderem auch das Essen erwähnend.

Den Bauch mit sehr leckerem Döner vollgeschlagen im PKW sitzend, fragte ncpfojoh: „Was ist ’n so anders an japanischem Essen? Mehr Fisch und weniger Fleisch oder so?“.

Und da dachte ich wirklich: Wie erklärt man das jetzt so? Wie erklärt man als Einäugiger einem Blinden die Sonne?

Ich formulierte dann folgendes: „Jenseits von jeglichen Klischees gibt es in Deutschland wirklich leckeres Essen. Zum Beispiel der Dönerteller mit Pommes, Salat und Zaziki war ja schon richtig lecker. Leckeres Essen ist in Deutschland aber immer mit viel Fleisch und fett, und Essen ohne Fleisch und Fett ist meistens widerlich. Ich erinnere da nur so an Bratwurstersatztofuwürste und -schnitzel; ein Verbrechen am Tofu. In Japan gibt es halt Speisen, die man extrem lecker sind _und_ die gesund sind, so daß man seine täglichen Mahlzeiten darauf ausrichten kann. Zusätzlich gibt es aber natürlich genau den gleichen leckeren, ungesunden Kram wie bei uns auch.“

Und um das wirklich mal erklären zu können, habe ich während der Reise versucht, einen Großteil meiner Mahlzeiten zu fotografieren.

Zum Beispiel als ich nach über 30 Stunden Reise (diesmal über Dubai, aber darüber ein anderes Mal) völlig fertig in Miyazaki ankam, und durch drei Flugmahlzeiten auch keinen so großen Hunger mehr hatte, fuhren wir spontan in mein Lieblingssobarestaurant. Da gibt es dann als Mittagstisch so etwas:

DSC_0062

Also: Rechts Soba (Buchweizennudeln), rechts oben Tempura, daneben Salz für das Tempura, links eine sojasoßenähnliche Flüssigkeit zum Tunken der Nudeln. Komplett fleischlose Mahlzeit. Zudem gilt der Buchweizen als sehr gesund.

Ich will das jetzt auch nicht in den Himmel loben, z.B. ist das Tempura durchaus etwas fettig:

DSC_0065

Vorne links frittierte Lotoswurzel (Renkon), dahinter frittierte Aubergine und frittierter Kürbis, rechts frittierte Garnele.

Der eine oder andere wird jetzt rufen: „Da wird man doch nicht satt von!“ … aber das ist vielleicht auch der Grund, warum viele Mitbürger in Deutschland mit ihrem Gewicht kämpfen. Vom Nährwert auf jeden Fall reicht das obige völlig aus, und man fühlt sich auch nicht so voll nach dem Mittagessen.

Ein weiterer Punkt, der ganz schwierig nach Rückkehr nach DE für mich war, ist das unterschiedliche Kneipentourverhalten.

In Deutschland ist man ’nen Döner, und dann geht’s los in die Kneipe und Bierchen. Wobei ich ja glücklicherweise aus einer Gegend komme, wo es gleichermaßen das beste und grauenhafteste Bier Deutschlands gibt. In Japan gibt es diese Trennung Essen/Alkohol nicht… was ja gewissermaßen für die Verträglichkeit des letzterem auch durchaus sinnvoll ist. Da wird dann auch gern Essen serviert, was jetzt nicht gerade durch die Ernährungspolizei als gesund klassifiziert werden würde.

Darüber mehr im nächsten Eintrag.

[1] nicht wirklich, aber (sehr) vereinzelte Blicke mancher Mitbürger lassen mich vermuten, sie hätten diesen Eindruck.

Japaner heiraten leicht gemacht

Mai 18, 2013

Ich habe dazu mal ein Flowchart erstellt. Natürlich ohne jegliche Gewähr; aber vielleicht ist es dem einen oder anderen nützlich. Geht davon aus, daß man in Japan heiratet, und die Heirat in Deutschland beurkunden läßt.

Flowchart Heirat

Fazit: Japan ist ein Land mit funktionierender Bürokratie im Weberschen Sinne, Deutschland ist mittlerweile leider eine Bananenrepublik. Ganz ehrlich: Wenn ich manchmal meiner (Ex-)Freundin erklären musste, warum wir jetzt wieder mehrere Wochen warten müssen, habe ich mich wirklich für mein Land geschämt.

PS: PDF wird im Firefox-PDF-Reader nicht korrekt dargestellt.

Fazit

März 14, 2013

Ich nehme mit:

  1. Eine großartige Frau
  2. So gerade eben, und mit viel Biegen und Brechen, aber trotzdem: Einen Ph—fucking—D.
  3. Mehr Kenntnisse im Drehrumdiebolzenengineering, als ich je im meinem Elite-Uni-Diplomstudium bekommen habe
  4. JLPT N3 – aber N1 kommt, ist nur eine Frage der Zeit!
  5. Echte Freunde: Der französische Schweizer mit seiner Laissez-faire-Einstellung, der „mein Land geht unter, aber Scheiss drauf“ unerschütterliche Grieche, der „ich studiere das jetzt fertig, komme was wolle, aber lass uns erstmal yakiniku“-Japaner, der „Runde Super-Mario?“- Native-Englisch-Speaker Brunaier chinesischer Abstammung, $Prof und $Supervisor, die ich manchmal echt jetzt gern mit der Faust geschlagen hätte, aber denen ich so viel zu verdanken hab, die „München ist irgendwie total cool“-Chinesin, die Family der hzB, und und und…
  6. Ein tolles Land mit wunderschöner Landschaft, traumhaften Stränden und Gebirgen
  7. Onsen
  8. Izakaya
  9. Präfektur M
  10. Präfektur I
  11. Ebisu – Der dritte Mann
  12. Fahrradtour
  13. Family-Resutoran und Dorinku-Bar
  14. Gaman, Ganbaru und Shikata ga nai – Deutschland braucht mehr, Japan weniger
  15. Pünktliche Züge
  16. Essen. Das so viel viel viel besser ist, als alles, was man in Deutschland bekommt. Außer Natto.
  17. Selbstvertrauen

Jobs in Japan – Finding Your Niche

März 13, 2013

Please note the disclaimer.

Now, looking at the previous entries you can probably already guess why getting a position as seishain is quite unlikely for most foreigners. Besides cultural issues, there are formal hurdles to overcome. For example facing assessment centers, the Korean guy had problems to excel at group discussions in Japanese. „Doesn’t play so well with others…“ or something like that was their conclusion. Then there are the math and science questions; and if you have trouble answering them in your mother tongue, try to imagine how it is to read them in Japanese. Again there are exceptions from the rule. To give one example, I know from second hand experience that Google’s recruiting process is not so much different from other countries and will be conducted completely in English, if you prefer. Well at least if you apply for a technical position. But then again, Google is far from being a „typical“ Japanese company.

So what options are there, except something like cleaning up Fukushima?

Academics: That’s where I at least gained some experience. Compared to Germany, my impression is that much more effort and value is put upon research by the government. There’s a lot of money available. How this money is distributed and who’s gonna get it – well that’s another, very complicated story. But at least it’s there. Getting a monbusho- or JSPS-scholarship or getting a post-doc position is certainly possible, I’d say. The most important thing here is to have good connections to a Japanese host, or in general be well-connected within your particular research community. I personally know several scientists who successfully conducted research in Japan for a number of years. And conditions were certainly at least as good as, or in most cases even better, than in Germany.

But: FORGET ABOUT TENURE. I think that’s an important point, especially for long-term planning. At least I do not know a single scientist who made it to tenure. And I am not talking about English teachers, who will almost always be bullied at their universities after some years and forced to quit. I’m talking about the natural sciences and engineering here.

Now you can call out racism here, but actually it’s not that simple. Tenure at universities in Japan is a highly political game; actually very similar to Germany. Quite the opposite to the very transparent process of, say Oxford [1], or several top-notch US-universities [2]. Without the cultural background and good connections within the administration, obviously foreigners will have a difficult time in that regard. And even with the cultural background… one guy who absolutely dominated his field like almost no one else, is married to a Japanese women, has Japanese kids… well actually they are not really Japanese, aren’t they? They are only half! [3] … and all in all spent way more than ten years doing research in Japan, once said to me: At some point, career-wise, it was simply a dead-end. He is now tenured at a very renowned university in the US. His unit is very productive and leading in his area.

Actually, the question when you are (considered to be/treated like a) Japanese is something that puzzles me up until today. And while this might be getting slightly off-track here, it is certainly an issue that vastly affects your career chances. So, are you Japanese by blood? By that definition zainichi, buraku, Okinawan’s and probably Ainu wouldn’t be truly Japanese – their bloodlines are certainly different. But no Japanese person would ever consider someone from Okinawa not Japanese [11]. And even people from Okinawa, who do not agree with a lot of things that are decided in the mainland, would probably consider themselves almost always Japanese. Is it the language, then? Well, I knew a Japanese scientist who was born and raised in Japan, but apparently one of his parents was from India, so he had quite dark skin and curly hair. His native language was Japanese, and while he spoke English fluently, he did so with a thick Japanese accent. Other Japanese who did not know him would always mistake him for a foreigner at first. The truth is, in Japan you are Japanese if you look, act and speak (fluently, without any accent) Japanese. So if my friend, the Korean, does not reveal himself, he is Japanese. His Japanese is fluent enough to be indistinguishable from natives, and his looks are too. In this sense the Korean guy is more Japanese than the Japanese guy.

Oh, if the nettouyo is ever going to read this article, they’ll love it just for that statement, that’s for sure.

Shortly after coming to Japan, I was going to a post-office located near an elementary school once; children saw me, pointed fingers and started shouting „Gaijin! Gaijin!“. Granted, this was deep inaka, and the children certainly not meant it in a harmful way, but … I was just thinking, say I continue to live in Japan and have a child who has western features. Grows up in Japan, speaks Japanese better than German, walks near an elementary school, and … [6].

Back to topic. Jobs outside academia? Well, I’d say they always can be classified into one of the following categories:

  1. Having the function of representing something foreign. Say a company imports American machinery or is the local branch of an American company. Then customers certainly want to see that their products are „genuinely“ American. They want to see an American once in a while. That could be your job. Or a big company decides to become more „international“ (whatever that means). You’d be their „proof of international-ness“ (whatever that means).
  2. Being considered to be an „expert“ or having a talent that is considered to be impossible for a Japanese person to have. This covers ESL teachers, translators, etc., but is not necessarily tied to language skills. If you are a female with low morals, how about becoming Gaijin-tarento? On a more serious note, could be something in engineering. In fact, I’ve met several computer science majors who landed jobs in Japan. If you are an expert in $X-framework, your skills in the real-world language Japanese are less important than in the programming-language $X. In fact, it’s probably easier to land a well-paid job with a good skill set in engineering/sciences than with one in languages.
  3. Being an Expat. International companies however usually dispatch staff from overseas that has a longer experience with that particular company, and rarely hire directly in Japan. And if they do, they usually expect job experience. So, not really something if you’ve just graduated.

And then there are always the exceptions. Marutei Tsurunen, who was an ESL teacher before becoming a member of the upper house.

Oh, the irony…

Well, never say never. But the best chance of succeeding is probably when looking for something in category 2. However I have not met a single person, where I’d say: That guy really made a career here within the Japanese system, where you compete with other Japanese. Successful foreigner always found their niche. [7]

As for me personally, I thought a lot about all these things. Why bother with payment based mostly on seniority, with low initial wages, with the high cost of living, with the perspective of living in Tokyo (the only Japanese city I truly hate), and most importantly the long term prospects of (not) making a career in a Japanese company?

Well, it’s simple: Because Japan is awesome! It truly is. There are so many things that make life in Japan desirable, in a lot of ways life is incredible convenient, ordered, and enjoyable.

Is it worth it? Everyone has to decide for his own. For me, I came to the conclusion: It’s not worth it. Can’t really say anything right now, but even with choosing fun and interest over maximizing monetary return, I’ll probably make one and a half to twice of what I’d make in Japan. And that is without the cheaper cost of living [8]. Simply, the long term prospect of making a career and being able to provide for a family, even in troublesome times, made my decision. After all, Germany doesn’t suck [9].

[1] at least I’ve heard from one guy who was employed there that citation count and quality of research has a very high correspondence to getting tenure there.

[2] see [1]

[3] in case you are unsure about when a Japanese is a real Japanese, you can find a very precise diagram on what level of ancestry, i.e. blood, is required to be truly Japanese. [4] [5]

[4] I’m really sorry. I completely mixed something up here.

[5] Also really sorry about sneaking Godwin in here. ‚Happens sometimes. After all, I’m too near to the source.

[6] Not saying that there aren’t any issues in Germany. But someone with different skin color than white is definitely no sensation anymore. Several kids in my high-school class had different skin color, and at least for me, that was just a normal thing. Nothing you’d think much about. And that was roughly 15 years ago. I really can’t imagine school kids shouting „Foreigner! Foreigner!“ nowadays. Individual kids shouting racial slurs? Possible, though they’d probably get their fair share of „feedback“ from kids with a different standpoint.

[7] Difficult to compare to Germany. You’ll certainly face difficulties if you have black skin color or if your second name is like Ülcük but… all in all I’d say, German mainstream nowadays accepts that if you are willing to assimilate, you don’t need to be blond-haired and blue-eyed to be considered German. Where is Japan’s Philip Rösler? [10]

[8] When everything is finally set and fixed, I’ll probably write up a „what happened afterwards“.

[9] or does it?

[10] That’s a bad example I hear you say, because he is German and not Auslander – so what is my point? Well that’s exactly my point.

[11] actually, after writing up this article, I learned that this might not always be true.

Disclaimer

März 10, 2013

This is a disclaimer intended for the next following entries

This is a German blog intended for a German audience, and thus I originally wrote all the following entries in German. But then I remembered how I, especially when I was forced to decide on leaving or staying (or trying to stay) in Japan, yawned for true experience reports of foreigners that stayed in Japan for a longer period of time. Thus English it is, to broaden the potential audience. And moreover, everyone from kaigai speaks English anyway, right? [1]

Another disclaimer: After writing all this up, I noticed how negative it might sound. It’s not meant to be. It’s just a sum-up of my own personal experiences and impressions. I love Japan. And I hate Japan. My relation to Japan is like with a tragic love; you broke up but with her, since apparently there is no way you can really handle all her frickin‘ issues in everyday life. And yet you continue to be friends, deep down still having feelings, unrequited feelings of true love that is, and in one moment you curse her for all her craziness, only to flip over in the next moment, and, in admiration of her elegance and sheer beauty, descend in self regrets over ever splitting up with her in the first place.

Yup. That pretty much sums it up.

[1] You probably didn’t know, but there are actually only three (kinds of) countries in the world: The good, the bad, and the ugly.

Also known as Japan, China and Korea, and the kaigai.

Warum Akiba geiler ist als Deine Mom

März 9, 2013

Die meisten Menschen denken bei Akihabara an einen Platz mit häßlichen Menschen, die komische Dinge tun. Also ich habe jetzt mal gerade wahllos Akihabara in Youtube eingegeben, und dann findet man solche schlimmen Sachen. Aaah, und so süüüüüß. Puppen, Figuren, Maids, und der gesamte Schwachsinn.

Andere wiederum gehen nach Akihabara, sehen Yodobashi und BicCamera[1], und sagen: Ja toll, nichts besonderes, da hätte ich ja auch in mein BicCamera oder Yodobashi in einem anderen Stadtteil gehen können. Und sagen dann so Sachen wie „Akihabara ist auch nicht mehr das, was es mal war.“ und „statt Akihabara kann man auch einfach in den nächsten Elektronikmarkt gehen, die haben das gleiche.“

Nichts wäre mehr von der Wahrheit entfernt. Auch wenn der Stadtteil sicher Trends und Veränderungen (zum Negativen, immerhin gehen ja so Personen wie die oben im Video dorthin) unterliegt, ist Akihabara total geil, denn (und das raffen jetzt nur GOMler): Stell Dir vor es gäbe 100 Pals und Rosviettas, und Pal/Rosvietta #1 würden nur Schalter machen, Pal/Rosvietta #2 nur Widerstände, Pal/Rosvietta #3 nur  Transistoren … wir verstehen uns.

Daher, wenn man weiß, wo man hin muss … diese Atmosphäre ist sicher schwer zu vermitteln – und wenn man keine Interesse an dem ganzen Kram hat, vielleicht auch gar nicht. Aber für alle anderen sei hier gesagt, ihr glaubt nicht, WIE MEGACOOL DAS ALLES IST!!!11!!11elf. Ich meine, ich hasse Tokyo (nicht nur, aber auch wegen uneingenordeter Karten), aber diesen Teil Tokyos liebe ich.

Also worauf ich hinaus will: Neulich bin ich über folgende Videoplaylist[2][3] gestoßen. Und da waren durchaus einige Läden, die ich auch nicht kannte. Ich finde, es vermittelt einfach sehr sehr gut die „echte“ Atmosphäre in Akiba. Also, wer Interesse am Drehrumdiebolzenengineering & Co hat:

PS: Laut WordPress ist das mein 100tes Posting (ich habe nicht mitgezählt). Und alle so „yeah“ „おめでとうございます“

[1] Quasi so eine Art japanische MediaMarkts/Saturns mit netteren, aber ebenso inkompetenten Verkäufern

[2] Zur Klarstellung: Das Video ist nicht von mir erstellt, und ich kenne die Autoren auch nicht.

[3] GOMlern – ihr wisst schon, wer ihr seid – lege ich insbesondere Video #16, „Rocket Radio“ ans Herz.