Archive for the ‘日本語’ Category

Lady Kaga

Juni 3, 2012

Beim Reisen in der Golden-Week stieß ich über diese Werbung. Die Bildqualität bitte ich zu entschuldigen, ich fotografierte das Bild in einer von Neonlicht gefluteten Unterführung mit meinem Mobiltelefon.

lady_kaga

Im ersten Moment habe ich ehrlich gesagt den Witz nicht verstanden, bis ich von der hzB über aktuelle Entwicklungen in der Popkultur aufgeklärt wurde. Für die in Popkultur, aber nicht in Hokuriku bewanderten Leser sei hingewiesen, daß dies eine Werbung für Kaga Onsen ist, die Damen haben sich am gleichnamigen Bahnhof zum Foto versammelt. Näheres auch hier.

Update: Es gibt auch ein Video.

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Denshi-Jishous updated.

Dezember 27, 2011

Nach wie vor gibt es einige Suchtreffer bezüglich japanischer Wörterbücher und Denshi-Jishos auf diese Seite. Da bei den Denshi-Jishos ein wenig Modellpflege betrieben wurde, und jetzt die Jahreszeit ist, wo man sich vielleicht selbst beschenken möchte, update ich mal meine Übersicht. Bei den enthaltenen Wörterbüchern hat sich leider nichts wesentliches getan.

Sowohl Sharp als auch Seiko bieten keine dedizierten Deutsch-Modelle mehr an. Deutsch gibt es dann nur per Erweiterungskarte. Für den Vergleich habe ich als Basismodelle sinnvolle, preiswerte Einstiegsmodelle gewählt, die alle wesentlichen Funktionen (insb. Japanisch <-> Englisch Wörterbücher) enthalten. Bei den Wörterbüchern steht in den Klammern die ungefähre Anzahl der Einträge. Preise sind gemittelte japanische Straßenverkaufspreise.

Wie zuvor gilt: Sharp ist am preiswertesten, Casio hat das größte Deutsch->Japanisch Wörterbuch, und Seiko hat das größte Japanisch->Deutsch Wörterbuch, aber leider kein Modell mit Handschrifterkennung für Kanji.

Casio XD-B7100 Sharp PW-A7000 Seiko SR-S9003
HSE Ja Ja Nein
JJ Daijisen Koujien Daijirin
DJ Shogakukan (160.000) Akusesu (54.000)*
Crown (60.000) Crown (60.000)*
JD Shin-Konsaizu (36.000) Shin-Konsaizu (36.000)* Ikubundo (63.000)*
EJ Genius (255.000) Genius (96.000) Kenkyusha (380.000)**
JE Progressive (90.000) Genius (82.000) Kenkyusha (520.000)**
Karte 5000 7000
Gerät 34000 20000 35000
Summe 34000 25000 42000

*mit Erweiterungskarte Deutsch

**enthält noch weitere EJ und JE Wörterbücher

Abkürzungen:

HSE Handschrifterkennung, JJ Japanisch->Japanisch, JD Japanisch -> Deutsch, DJ Deutsch -> Japanisch, EJ Englisch -> Japanisch, JE Japanisch -> Englisch

Japanisch-deutsche und Deutsch-japanische Wörterbücher: Teil 3 (EPWING)

März 2, 2010

Jetzt wird es interessant. Für die Techniker, Technologen. Für die anderen sei an dieser Stelle gesagt, daß nach diesem Teil erstmal Schluss ist; es wird dann auch wieder nicht-technische Postings über Japan geben.

Ein Industriekonsortium japanischer Firmen hat sich irgendwann in den 90ern, als CD-ROMs ’ne große Sache wurden, zusammengesetzt, und einen elektronischen Wörterbuchstandart [1] beschlossen, namens EPWING.

Es gibt EPWING-Versionen verschiedenster Wörterbücher, unter anderem zahlreiche Japanisch-Englische Wörterbücher; hier die Übersicht, und hier ein paar amazon-Links: z.B. Kenkyusha, nochmal Kenkyusha, oder Genius (zum Vergleich, nach zumindestens grobem Überblick ist auf den meisten Denshi-Jishous eine Version von Genius, allerdings oft abgespeckt; man möge mich da ggf. korrigieren)

Aber auch einsprachige Wörterbücher gibt es in EPWING-Versionen, Koujien afaik nicht, jedoch das Daijirin. Ich bin mir nicht sicher, ob letzteres noch regulär im Verkauf ist – was allerdings kein Problem ist, aber dazu später.

Es gibt aber auch Wadokus und Dokuwas im EPWING-Format:

– des Crown Dokuwa (クラウン独和辞典) das sich auch auf dem Casio Denshi-Jishou und dem Sharp findet

– des Wadoku.de, hier

Das Crown Dokuwa findet sich einzeln für ca. 8000 Yen, z.B. hier (auch hier weiß ich nicht, ob das noch regulär verkauft wird… ich bin aber skeptisch, weil ich sowohl das o.g. Daijirin als auch das Crown in diesen Versionen noch in keiner Buchhandlung entdecken konnte…)

Und, und das ist das tolle und der interessante Teil dieser ganze Wörterbuchpostinggeschichte, es gibt eine Möglichkeit, sowohl das Crown Dokuwa als auch das Shin-Konsaizu Wadoku in einer EPWING Version zu bekommen, und zwar zusammen für schlappe 6000 Yen, japanischen, technikaffinen Fremdsprachenlernen sei Dank. Dazu muss man allerdings fummeln. Denn die beiden Wörterbücher werden auf CD in einem proprietären Format geliefert. Zusätzlich kann man auch das Daijirin in diesem proprietären Format für ca. 6000 Yen kaufen und konvertieren.

Zunächst als Warnung, Kauf und Konvertierung des Daijirin habe ich (noch) nicht erledigt, Crown & Shinkonsaizu funktionierten aber problemlos; und lt. untenstehenden Anleitung läuft die Konvertierung für das Daijirin analog.

Benötigt wird

– Diese CD für Jap/Deu und Deu/Jap bzw. diese für das Daijirin (zusätzlich ist noch ein Katakana-Wörterbuch wohl für Lehnwörter dabei). Jenes Jap/Eng, Eng/Jap funktioniert ebenfalls analog. Vom selben Verlag gibt es auch noch Jap/Fr+Fr/Jap, sowie, nun ja, eben alle Wörterbücher/Lexika, die hier unter 動作確認 aufgeführt sind.

– Ruby für Windows ( am Besten den Rundum-Sorglos-Installer)

– Eine Software, die das proprietäre Format der CD (BTONIC) in XML umwandelt, hier

– Eine Software, die die XML Dateien in ein erweitertes HTML-Format bringt, hier

– eine Software (ich nutzte die Version 1.69), die aus den speziellen HTML-Dateien ein EPWING – Wörterbuch backt, hier

(die unregistrierte Version reicht, es sei den man möchte auch nach Wörtern suchen, die auf ein bestimmtes Kanji enden oder ein bestimmtes Kanji in der Mitte enthalten … ich bin ohne ausgekommen, hat aber sichierlich je nach Verwendungszweck praktische Relevanz).

Wie man vorgeht, ist auf den entsprechenden Seiten ganz gut dokumentiert und sollte auch für technikaffine Leser, die Japanisch nicht so gut verstehen, nachvollziehbar sein. Umgekehrt bin ich mir nicht so sicher, aber hey, dann liest man auch nicht dieses Blog, gell? 🙂

hier die Schnellversion:

(getestet unter XP)

– System auf Japanisch umstellen, insbs. Japanisch für nicht-unicode Programme aktivieren, afaik irgendwo in

Systemsteuerung -> Regions- und Sprachoptionen -> Erweitert(?) -> Sprache für unicode-inkompatible Programme -> Gebietsschema auf Japanisch setzen (sorry, die genauen Begriffe sind mir entfallen und bin momentan unter Linux; unter Windows 7 zumindestens findet man die Option in der Systemsteuerung unter Region und Sprache, Tastaturen und Eingabemethoden ändern, Verwaltung)

– System auf 96 dpi stellen, in den Anzeigeoptionen (ist der voreingestellte Wert bei Windows, wenn man nicht irgendwo „große Schriftarten“ etc. eingestellt hat)

– Software von CD-ROM installieren

– Ruby installieren

– Zwei Ordner, z.B. C:xmldickonsaizu und C:xmldiccrown erstellen

– BTONIC2XML benutzen, z.B. entpacken nach c:bt2xml

DOS-Fenster auf, der Befehl sollte in etwa folgender sein:

ruby -Ks c:bt2xmlBTONIC2xml.rb „C:Program FilesSANSEIDO BTONIC ViewerCrownDECrownDE.exi“ c:xmldiccrown

und

ruby -Ks c:bt2xmlBTONIC2xml.rb „C:Program FilesSANSEIDO BTONIC ViewerConcJDConcJD.exi“ c:xmldickonsaizu

(also vom Prinzip her „ruby -Ks „scriptname“ „Quelle der entsprechenden .exi Datei“ „Zielordner“

(kann durchaus zusammen für beide Wörterbücher so eine gute halbe Stunde dauern)

– Man muss eine spezielle Ordnerstruktur erstellen und die erzeugten XML-Dateien sowie verschiedene Dateien vom SANSEIDO BTONIC Viewer – Ordner rüberkopieren. Wichtig ist auch, verschiedene png-Dateien in jpg umzuwandeln und, wenn man die Aussprachedateien mitkonvertieren will, die mp3s in wav umzuwandeln; die png’s müssen zwangsweise umgewandelt werden (in der Formatspezifikation müssen afaik auf japanischen Systemen nicht-darstellbare zeichen als Grafiken, sog. gaiji, vorliegen, sonst kann es seinn, daß verschiedene Reader später meckern); die Audiogeschichte ist optional – ich persönlich habe das nicht gemacht, weise hier aber nochmal ausdrüclich auf die Fußnote des letzten Postings hin.

Alle Schritte sind recht ausführlich hier dokumentiert. Die Schritte variieren je nach Wörterbuch, für die Crown und Konsaizu hält man sich an die Beschreibung für das Waei, abweichende Dinge sind im Link dokumentiert.

Ich spare mir mal weitere Details; ggf. gerne in den Comments fragen, falls was nicht klappt

– jetzt müssen die XML – Dateien in ein erweitertes HTML – Format zur Verwendung mit EBSTudio umgewandelt werden. Dazu ruft man die, zum entsprechenden Wörterbuch passenden Skriptdateien (also .bat) in der Kommandozeile auf. Im Falle des Crown Dokuwa also CrownDE.bat; im Falle des Konsaizu ConcJD.bat etc. (Dauert nochmal so ne gute halbe Stunde)

– Dann EBStudio benutzen, um je ein Wörterbuch im EPWING-Format zu bekommen. (Jeweils ein anderes Zielverzeichnis wählen!)

Die Einstellungen für EBStudio am Besten _genau_ so wählen wie bei obigem Link beschrieben und sonst keine weiteren Änderungen vornehmen. So hat es zumindestens hier funktioniert.

WIESO MACHE ICH DEN QUATSCH EIGENTLICH?

Guter Punkt. Zum jetzigen Zeitpunkt hat man nun mehrere Wörterbücher im EPWING – Format, z.B. in meinem Falle diese jene:

– Shin-konsaizu Wadoku

– Crown Dokuwa

– Wadoku.de Wadoku

ggf. kämen dann noch Waei, Eiwa, Daijirin etc. hinzu. Außerdem gibt es von fast allen Wörterbüchern, die es im Netz als Freeware gibt, EPWING Versionen, z.B. EDICT oder Kanjidic.

Und jetzts kommts (für alle die, die es nicht wissen):

EPWING Viewer gibt es nicht nur nahezu für _alle_ PC-Plattformen:

EBWin für Windows, Jamming für Mac, EBView für Linux (naja, technisch gesehen gibt es letzteres auch für Windows, aber es ist halt nicht so besonders, das GUI ist kryptisch, basiert auf Gnome und meckert bei der Wadoku.de EPWINGversion ständig über fehlende gaiji)

aber eben auch für alle möglichen Mobilplattformen:

iDic oder EBView/IPhone für das iPhone/iPod-Touch

Droidwing für Android

EBPocket für WindowsMobile

EBBerry für Blackberry

Natürlich müssen die Geräte auch Japanisch verstehen, für das iPhone und und Android sollte das nicht so ein großes Problem sein, für WindowsMobile gibt es zahlreiche Hacks; für Blackberry: Kein Plan, ich nehme an, man braucht das japanische Docomo-Blackberry, lasse mich aber gern eines besseren belehren.

Die meisten Viewer erlauben es, _parallel_ in allen Wörterbüchern gleichzeitig zu suchen. Desweiteren ist es kein Problem, gefundene Wörter nachzuschlagen, d.h. der Weg Deutsch -> Japanisch -> Lesung nachschlagen ist ein Kinderspiel.

Manche der Mobilplattformen erlauben es, japanische Handschrifterkennung nachzurüsten. Zudem kann man die EPWING Dateien, bei einem Update des Gerätes problemlos weiterbenutzen; parallel am PC und am Mobilgerät nutzen – einem Denshi-Jishou imho einfach überlegen. Und ein Mobiltelefon hat man meist wirklich immer dabei.

Hört Ihr das? Da im Hintergrund?

Genau, daß ist mein manisches Gelächter, muahahahahahahha, nein passender (Ende vorspulen), ich liebe es, wenn ein Hack funktioniert.

Ernsthaft hoffe ich jedoch, daß diese Informationen für den einen oder anderen nützlich sind. Hätte ich all diese Dinge vorher gewusst, also insbesondere daß es eine Möglichkeit gibt, wadoku.de mit einem halbwegs vernünftigen Dokuwa zu koppeln (Crown)[2], hätte ich wahrscheinlich damals kein Denshi-Jishou, welches jetzt doch nur in der Ecke liegt, gekauft.

[1] nene, das wird heutzutage so geschrieben, und ein bisschen mag ich es einfach, meine und Eure Augen zu quälen.

[2] naja, es gibt bessere Dokuwas als das Crown, aber Alternativen in digitaler Form sind nunmal entweder nicht vorhanden oder kommen nur in Form von Denshi-Jishous, wo dann aber wieder andere Wörterbücher, insbesondere Wadoku.de fehlen.

Japanisch-deutsche und Deutsch-japanische Wörterbücher: Teil 2 (Denshi-Jishous)

Februar 27, 2010

Sorry, das wirklich Interessante kommt erst in Teil 3 🙂

Von deutscher Seite gibt es genau ein Wörterbuch, ein Japanisch-Deutsches und wahrscheinlich ist jeder zu einem gewissen Punkt schon mal drüber gestolpert, ich rede von www.wadoku.de

Wadoku.de ist ein Communityprojekt und für Deutsche, die Japanisch lernen sehr sehr praktisch. Selten gab es Wörter, die ich im Wadoku.de nicht gefunden habe.

Für Japaner allerdings, ist es nur bedingt geeignet, da einfach grammatikalische Anmerkungen zu den deutschen Übersetzungen fehlen. In der neuesten Version sind oft Beispielsätze zur Verwendung der Vokabeln hinzugekommen, was schon durchaus hilft – es bleibt aber dabei, es ist in erster Hinsicht ein Projekt von deutschen Muttersprachlern für deutsche Muttersprachler.

Von deutschen Verlagen gibt es keine Japanisch-Wörterbücher in irgendeiner elektronischen Form. Das ist, wenn man vorher gewohnt ist, beim Englischlernen mit Wörterbüchern zugeworfen zu werden, zunächst etwas erstaunlich.

Ich kann mich daran erinnern, daß, als ich ca. 1994 mein CD-ROM, ein Mitsumi FX001D (das D steht für Double-Speed) kaufte, um Rebel Assault zu spielen (wie alle, die damals ein CD-ROM für den Computer kauften), kam sehr sehr schnell ein Deutsch-Englisches Wörterbuch hinzu. Lief unter DOS, war mit Copy&Paste etwas schwierig, aber immerhin.

Denshi-Jishous:

Denshi-Jishous sind kleine, PDA-oder Palm-ähnliche Geräte mit integrierten Wörterbüchern, können aber auch wirklich nur dafür verwendet werden. Meist ist ein Monochromdisplay verbaut und dementsprechend halten solche Geräte dann auch problemlos wochenlang mit einer Batterie- oder Akkuladung. Sie richten sich vornehmlich an Japaner, die Fremdsprachen lernen, daher ist die Menüoberfläche ganz in Japanisch gehalten. Manche haben ein kleines Touchpad mit japanischer Handschrifterkennung, was auch für deutsche Lernende, die ein unbekanntes Kanji nachschlagen wollen, interessant ist. Fast alle Denshi-Jishous haben außer der Übersicht unten auch noch umfangreiche Japanisch<->Englische Wörterbücher und Japanisch-Japanische Wörterbücher (meist eine, oft ältere oder abgespeckte, Version des Daijirin oder Koujien).

Denshi-Jishous sind nur in Japan erhältlich, Zwischenhändler verkaufen sie, meist zu unverschämt überhöhten Preisen, auch in Europa.

Was Deutsch<->Japanisch angeht, kommen genau drei Modelle in Frage:

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Seiko (ohne Handschrifterkennung), ca. 20.000 Yen

Wörterbuch: nur Deutsch->Japanisch, elektronische Version des im letzten Posting erwähnten 新アクセス独和辞典

EDIT 16.04.2010: Ich muss mich korrigieren. Auch ein recht gutes Wadoku ist enthalten. Das Wadoku ist vom Umfang her sogar (63000 Einträge) doppelt so groß, wie das in den anderen Denshi-Jishos enthaltene Shin-Konsaizu. Was die Wörterbücher angeht, spielt das Seiko als imho in der Oberliga und schlägt die anderen Modelle aufgrund des umfangreichen Wadokus. Schade, daß das Seiko kein Touchpad mit Handschrifterkennung hat.

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Sharp (mit Handschrifterkennung), ca. 23.000 Yen:

(+ Erweiterungskarte Deutsch – es gibt eine Version mit Sprachausgabe für deutsche Vokabeln und eine viel preiswertere ohne, für deutsche Muttersprachler ist aber wohl die Aussprache deutscher Wörter kein Problem) [1]

Japanisch Deutsch: digitalisierte Version des schon im letzten Teil erwähnten 新 コンサイス和独辞典 (Shin-Konzaisu Wadoku)

Deutsch Japanisch: digitalisierte Version des schon im letzten Teil genannten ク ラウン独和辞典(第3版) (Crown Dokuwa)

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Casio (mit Handschrifterkennung), ca. 45.000 Yen:

Außer den beiden o.g. Wörterbüchern des Sharps ein weiteres Dokuwa, die Papierversion war ebenfalls im letzten Posting erwähnt: 独 和大辞典 (単行本)

EDIT: das ist _wirklich_ groß. Inhaltlich kann ich nicht viel zu sagen, aber wahrscheinlich das Größte Dokuwa überhaupt, über 160.000 Einträge. Wie groß, ist mir erst aufgefallen, als ich bei Junkudo die gebundene Ausgabe „live“ gesehen habe. Kann man ohne Weiteres jemanden mit erschlagen. Schwierig für einen erwachsenen Mann, mit einer Hand zu halten, für eine Japanerin unmöglich. Für japanische Muttersprachler, die natürlich eher an Deutsch -> Japanisch interessiert sind, vielleicht das beste Denshi-Jishou.

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Ich persönlich halte nicht so viel von Denshi-Jishous. Es gibt genau ein elektronisches Gerät, was ich immer mit mir rumschleppe (mein Telefon), alles andere stört nur oder man hat es dann ja im Falle des Falls doch nicht eingepackt. Denshi – Jishous sind recht teuer (besonders in Europa) und können wirklich nur als Wörterbücher benutzt werden.

Zudem: Wenn man wirklich einen Text übersetzt oder lernt, sitzt man meistens doch zuhause in Reichweite eines Computers – mit einer vernünftigen Tastatur und einem echten Bildschirm, mit Copy & Paste und mit all den zusätzlichen Hilfen, die einem das Internet bietet.

Und, und das ist ein Hauptgrund: Wie man schon oben sieht, gibt es, außer dem Wadoku auf dem Seiko, genau eine elektronische Version eines Japanisch-Deutschen Wörterbuchs, nämlich das 新コンサイス和独辞典. Das enthält ca. 36000 Stichworte – viele zusammengesetzte Wörter stehen nicht darin, 36000 ist so gerade an der Grenze zur Nutzbarkeit. Aus Sicht eines deutschen Muttersprachlers, der Japanisch lernt, ist es imho wesentlich schlechter verglichen mit dem Wadoku.de.

Es gibt aber noch Alternativen was digitalisierte Wörterbücher angeht, nämlich das Hinzufügen von Wörterbüchern auf Mobilplattformen. Dazu mehr im nächsten Teil. Auf der anderen Seite ist die Handschrifterkennung japanischer Zeichen bei Denshi-Jishous von großem Vorteil. In Bezug auf das nächste Posting: Die einzige Mobilplattform, die daß hinreichend beherrscht, ist Windows Mobile (also das alte, für Windows Phone 7 ist alles völlig offen).

[1] Ich möchte jedoch allen Lesern stammend südlich des Weißwurstäquators (also Landesgrenze NRW) sowie des wilden Ostens (Sachsen, Thüringen) die Version mit Aussprachehilfe Deutsch ganz besonders ans Herz legen.

Japanisch-deutsche und Deutsch-japanische Wörterbücher

Februar 26, 2010

(Hinweis: Wenn ich Japanisch – Deutsch (oder wadoku) schreibe, meine ich ein Wörterbuch VON Japanisch NACH Deutsch, umgekehrt (dokuwa) von Deutsch NACH Japanisch. Die Richtung ist, mehr noch als z.B. bei Deutsch-Englisch wo man oft eine 1:1 Beziehung zwischen den Wörtern hat, von großer Bedeutung.)

Ich dachte ich mache mal ein Posting zu Wörterbüchern, ist ein Thema, das jeden Japanischlernenden zu irgendeinem Zeitpunkt irgendwann beschäftigt. Über Kommentare, Anmerkungen, auch zu Fehlern etc. freue ich mich und bitte um Posting in die Comments.

Zunächst mal: Es sieht recht düster aus. Fangen wir mal mit den klassischen Papierwälzern an. Wobei ich da eigentlich nicht viel zu schreiben möchte, denn mal im Ernst: Vom gelegentlichen Nachschauen mal abgesehen, sind Wörterbücher auf Papier fast nutzlos. Dauert einfach viel zu lange.

Von deutschen Verlagen gibt es genau zwei Wörterbücher überhaupt.

Zum einen das kleine gelbe Langenscheidt, das wohl jeder, der über diese Sprache gestolpert ist, besitzt. Es ist auch nicht schlecht, quasi Westentaschenformat (kleiner als die Handfläche eines Gaijins, also etwa doppelt so groß wie die Hand einer japanischen Frau), daher benutzbar auch unterwegs.

Allerdings: Der Umfang ist natürlich auch dementsprechend begrenzt.

Dann gibt es das „Große japanisch-deutsche Wörterbuch“. Ich liebe dieses Projekt. Es sollte ursprünglich glaube ich vor 5 Jahren erscheinen, im Moment sind sie bei Band 1: A-I. Band 1 kostet 280€. Mal abgesehen von der Frage, wer sich im Moment ein Wörterbuch nur von A-I kauft, freue ich mich schon sehr, wenn ich in 2030 dann die komplette Ausgabe in drei Bänden für schlappe 840 Euro kaufen kann.

Eine elektronische Ausgabe ist, was man so durch Japanologiestudenten, die irgendwie nah an der Quelle sind, so hört, ausdrücklich nicht geplant.

Ich persönliche finde das eine tolle Idee, dieser neumodische Elektronikkrimskrams, das bringt es doch eh‘ nicht, oldschool ruleZ! Den Vorteil bei Wörterbüchern sehe ich auch nicht, ich bin ja geschickt und schnell mit den Händen. Auch diese komischen Scheiben, da weiß ich bis heute nicht, ob man die jetzt auf 45 oder 33 abspielt. Ich krieg‘ da nie ’nen Ton raus.

Es gibt einige japanische Verlage, die sowohl Deutsch-Japanische, als auch Japanisch-Deutsche Wörterbücher herausbringen – manche werden nicht mehr verlegt. Eine gute Übersicht gibt es z.B. hier.

Die meisten von den dort genannten Büchern werden auch aktuell noch in Japan verkauft. Zumindestens der Schinzinger (unter Japanologen wohl sehr bekannt) wurde 2008 neu aufgelegt, ich weiß allerdings nicht, ob das auch inhaltliche Überarbeitungen betrifft.

Die hzB besitzt das Apollon – außer stark kontemporären Ausdrücken (Hasse ma‘ ’ne Kippe am Start?) haben wir da bisher eigentlich fast alles gefunden. Vom Apollon gibt es ebenfalls eine Neuauflage.

Hier mal die Links zu einigen Wörterbüchern auf amazon.co.jp (es empfiehlt sich imho auch mal die Preise von deutschen Importeuren mit der Direktbestellung bei amazon.co.jp zu vergleichen… oft kommt man tatsächlich preiswerter mit einer Bestellung in Japan hin).

Wadokus:

新装版 現代和独辞典 (Shinsouhan gendai wadoku jiten) (Schinzinger)

新コンサイス独和辞典 (Shin konsaizu dokuwa jiten)

Dokuwas:

アポロン独和辞典 (Apollon dokuwa jiten)

クラウン独和辞典 (Crown dokuwa jiten)

新現代独和辞典 (Shin gendai dokuwa jiten) (Schinzinger)

独和大辞典 (Dokuwa Daijiten)

アクセス独和辞典 (Akusesu Dokuwa jiten)

Das Problem ist nur, daß, zumindestens was Deutsch-Japanische Wörterbücher aus japanischen Verlagen angeht, diese … gerade für Anfänger sehr mühsam sind. Denn, um zu verstehen, was dort an Übersetzung steht, muß man zunächst mal lesen können, was dort steht. Lesungen werden aber in einem für Japaner geschriebenen Wörterbuch selbstverständlich nicht angegeben. Das heißt, wenn man nicht schon auf einem sehr hohen Sprachniveau angelangt ist, muß man dann wiederum ein Zeichenlexikon oder ein Japanisch-> Japanisches Wörterbuch (wie z.B. das Daijirin oder Koujien) bemühen, um herauszufinden, wie man die japanischen Übersetzung denn liest.

Das Nachschlagen eines Wortes gestaltet sich dann schnell zum Staatsakt. Für einen Übersetzer ist das sicherlich zumutbar, auch für jemanden, der sich wissenschaftlich mit Japanisch beschäftigt. Für den gemeinen Lerner jedoch eher, so meine Meinung, im heutigen elektronischen Zeitalter, unzumutbar.

Zu elektronischen Wörterbüchern (dem interessanten Teil) bald in Teil 2 und 3.

Hamwa wieder was gelernt, hamwa

November 9, 2009

wieder was gelernt, ham wa wieder was gelernt beim Bernd…

so halb ist dieses Blogposting mehr eine Erinnerung an mich selbst, für den nächsten Versionssprung.

Eingabe japanischer Zeichen unter Linux ist immer so eine Sache. Es funktioniert meistens nach viel Arbeit irgendwie, bis man die nächste Version installiert. Es gibt zahlreiche „Input-Server“, die für mich als Benutzer zwar im Prinzip alle gleich sind, sich aber doch in manchen Dingen unterscheiden, genauer gesagt meist in der klitzekleinen Tatsache, daß manche in manchen Versionen unter manchen Distributionen manchmal japanische Zeichen liefern, manchmal aber auch nicht. Ich bin, als Fan von freier Software, aber sehr sehr froh, daß ich die Wahl habe zwischen zahlreichen verschiedenen Input-Servern (es könnte ja eventuell einer proprietär werden), ich beschäftige mich sehr gerne mit der Konfiguration meines Systems in meiner zahlreichen Freizeit. So wie bei OSX und Windows ein paar Klicks in ein paar Menüs und schon kann man Japanisch eingeben, also das wäre doch langweilig. OSX und Windows können das ja auch erst seit ca. OSX 10.2 und Windows 2000, das sind ja gerade mal ca. 8-9 Jahre. Kann ich schon verstehen, daß sich da niemand drum kümmert, wer lernt denn heutzutage schon eine Fremdsprache. Besser mal was einbauen, wovon ich als Desktopnutzer wirklich profitiere.

Für Ubuntu gibt es hier ne nette Anleitung die nicht schlecht ist, bis auf den kleinen Mangel, daß sie nicht funktioniert. Genauer: Scim funktioniert hier unter 9.04 nicht mit Qt-Programmen. Was heißt, daß man bei Anki keine japanischen Zeichen eingeben kann. Was nervt.

Ich bin dann folgendermaßen zum Ziel gekommen (wie gesagt, Ubuntu 9.04).: Mit UIM. Ich weiß nicht, welche der Schritte redundant sind und eigentlich nicht benötigt werden, aber ich werde einen Teufel tun, jetzt irgendwas zu verändern, um herauszufinden, ob es benötigt wird.

1.) Obiges Tutorial befolgen, um grundlegenden Japanisch-Support zu bekommen, d.h. vernünftige Schriften etc.

2.) Alle Pakete mit scim-* deinstallieren

3.) Paket im-switch, sowie ziemlich alle Pakete mit uim-* installieren, insbesondere: uim-applet-gnome, uim-xim, uim-anthy, uim-gtk2.0

4.) ~/.gnomerc hat als Inhalt:

GTK_IM_MODULE=uim ; export GTK_IM_MODULE
QT_IM_MODULE=uim ; export QT_IM_MODULE
uim-xim &
XMODIFIERS=@im=uim ; export XMODIFIERS

5.) uim-pref-gtk ausführen, z.B. im Terminal

6.) Input-Meta-Toggle-Key auf „CTRL + Space“, „Shift-Space“ oder „Alt-Shift“ setzen, je nach Geschmack. CTRL-Space war ich von Scim-Zeiten gewöhnt. Bzw. von den wenigen Scim-Zeiten, als Scim tatsächlich funktionierte.

7.) Alternative Input Method: Anky

9.) Jetzt noch nach System->Einstellungen->Startprogramme und da einen neuen Eintrag machen für „uim-toolbar-gtk-systray“ um ein Icon in der Gnome-Leiste rechts oben zu bekokmmen. KDE leider unKool: da habe ich Keinen Plan.

Und schon kann man Japanisch schreiben, trotz deutschem Locale. War doch ganz einfach. Wie man jetzt Tomoe (japanische, mehr oder weniger funktionierende Handschrifterkennung) wiederbekommt, das nehme ich mir als Projekt für den nächsten längeren Urlaub vor.

Ansonsten bin ich mal gespannt, was man sich hat einfallen lassen bei 9.10, damit obiger Weg nicht mehr funktioniert. Irgendwas Vertracktes wird sich schon gefunden haben. Scim, Uim – Canna habe ich bisher noch nicht ausprobiert, das wäre doch mal was. (Canna ist kein Inputserver, sondern quasi die – obligatorische – Alternative zu Anthy. In Linux geht halt nichts ohne mindestens zwei konkurrierende Projekte, die im Prinzip das gleiche tun und beide Bugs haben)

けいたい

Mai 25, 2009

勉強するので時々日本語を書くと思います。

ドイツで、日本のけいたいはドイツのものより二年は進んでいるイメージです。ですから日本に来る前にとても楽しみにしていました。

でも日本のけいたいの技術はとても特別です。たとえばブルートゥースは日本では最近できるようになりました。ドイツでは五年前に持っていたソニー・エリクソンの安いけいたいでできました。(T610)

けいたいでとった写真をブルートゥースでパソコンへコピーできました。でも日本で買ったけいたいではそれができません。

それにMicrosoftOutlookのカレンダーとけいたいのカレンダーをブルートゥースで接続して情報をやりとりするのはとても便利だと思います。たとえば研究室で先生からメールで会議の情報をいただいたとき、けいたいへコピーしたら、わすれません。

さいしょは、日本のけいたいはちょっと不便だと思いました。でもほかの機能はとても便利です。
日本語はあまり上手じゃないですから、たくさん道にまよってしまいました。でも、けいたいにGoogleMapsをインストールしていますから、道に迷ったら、それ で帰れます。

I-modeのパケホウダイは高くないですから、けいたいでニュースを読めます。ネットの和独で単語を探せます。

日本でけいたいを使うことはドイツとちがいます。もっと日本の生活になれたら、日本のけいたいも使いやすくなると思います。