Archive for März 2009

japanische Hoteltoilette

März 23, 2009

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Tooooookiiiiioooooo [4]

März 16, 2009

der Beitrag wird etwas durcheinander, ich bin nämlich seit fast genau 52 Stunden wach. Meine Eindrücke aus Tokyo:

– Fahre nicht mit dem Nachtzug nach Tokyo! Ich habe auf jeden Fall herausgefunden, daß ich nicht schlafen kann, wenn sich der Untergrund bewegt (Rotationsgeschwindigkeit der Erde mal ausgenommen). Das hieß: Völlig fertig, körperlich + Nerven, und ungeduscht, immer perfekt geeignet um peinlich aufzufallen, weil Asiaten kaum schwitzen, angekommen.

Interessanterweise ging das damals in Fronkroich, aber da hatten wir auch diverse Flaschen Wein gekillt, im Zug, und auch die Nerven der Mitreisenden in den Cabins neben uns, glaube ich.

In Ueno mit den Pennern rumgestrollt um Zeit totzuschlagen (Scheiss Nachtzug kommt _vor_ 6 Uhr an) ab zum Konferenztreffen, Präsentation vorbereitet, ganzen Tag fiese Talks reingezogen und mehrfach fast eingeschlafen, kein Kaffeeautomat im Gebäude (was? hier Tokyo!!!), Hotel, schlafen.

Nächster Tag komplett voll mit Workshop, nachmittags meine Präsentation, hzb abgeholt, essen, schlafen, aufwachen. Dann Immatrikulation der hzb (das gibt es wirklich nur in der DDR Japan[5], daß es heutzutage noch Unis gibt, wo man sich tatsächlich nur an genau zwei Tagen,  je von 10:00-12:00 und 14:00-16:00) [3] einschreiben kann.

Ich kann mich daran erinnern, daß ich anno 2000 da son Brief irgendwohingeschickt habe und dann auch einer zurückkam,  und dann war ich immatrikuliert. Und dafür musste ich nicht extra _einen_ _Flug_ nach Charles-City buchen. Zur Regelung der Sache mit den Studiengebühren bitte übrigens nochmal vorstellig werden, in 3 Wochen, an zwei möglichen Tagen mit Zeiten wie oben.

Dinge, die mir aufgefallen sind:

Tokyo ist groß.

Ne, ich meine, Du denkst vielleicht, der Kölner Dom ist groß, oder „wow“, die Natur hat mich reich beschenkt, aber wir sprechen hier von _völlig_ anderen Dimensionen. Nimm einfach Charles-City und multipliziere das mit $n$, for $n rightarrow infty$.

Wobei, auf der anderen Seite wirkt es für „ordentliche, teutsche“ Verhältnisse auch wieder nicht groß, im Sinne das: Mehr so wie Berlin oder Ruhrpott, d.h. 30 kleine Städte mit 30 Zentren und 30 Umgebungen. Naja, schon etwas dichter als der Pott (im Zweifelsfall gewissen Strecken zu Fuß überbrückbar, wobei die Abneigung der mir bekannten Japaner gegenüber dem Wort „Wandern“ in etwa asymptotisch zur Kenntnis der Wahrheit über des Deutschen liebstes Fastfood ist).

Den gab es übrigens auch, auch wenn nicht probiert, wurde mir aber doch in quasi heimatlicher Weise angeboten. Mit japanisch… türkischem? Akzent, ich wollte ja schon hingehen und sagen mit alles und scharf und mich ein bisschen dumm anmachen lassen vor meiner Freundin, daß vermisst man ja schon irgendwie…

Gaijin-Couple-Dichte in Ueno war 0,35 alwgpjhc/min [1] [2], auf der einen Seite cool, weil weniger Glotzerei als üblich, auf der anderen Seite uncool, wegen voller Erfüllung des üblichen Klischees.

Hotel, genau noch kurz was für die „Japan ist durch, is klar ne?“-Fraktion, damit auch Ihr Euer Klischee bestätigt bekommt, ja ich rede von Euch, OG und Shape! 😉

für Kunden mit "speziellen" Wünschen

für Kunden mit "speziellen" Wünschen

Restliche, weniger spektakuläre Fotos, kommen bald in der Gallery, wie üblich.

Apropos Hotel, war mal cool, definitiv oberhalb der üblichen japanischen Businessklasse. Glaube das finanzielle akademische Jahr geht zueende und die Kohle muss raus, oder ist zueende und das wurde noch übers alte gebucht. Hat mir auf jeden Fall ein Assistenzprofessor neulich gesteckt, der wollte noch innerhalb von zwei Wochen 10 Notebooks bestellen um die Kohle rauszuhauen, aber Dell konnte nicht so schnell liefern. Glaube, sie haben dann Netbooks und Projektoren und neue Bürostühle gekauft.

Manche Dinge sind wohl auf der ganzen Welt gleich. Sollte also durchgehen gehen, die Abrechnung. Außerdem mag mich die Sekretärin.

[1] average-looking-white-gaijn-plus-japanese-hottie-couple/minute

[2] also 7 auf 20 Minuten, uns eingschlossen, danach habe ich aufgehört zu zählen

[3] wobei, immer noch besser als meine Hausbank.

[4] zur korrekten Aussprache bitte Harald Schmidt, „Japaner im ICE“ konsultieren

[5] ichweißichweiß, ich bin wieder _zu_ gemein