lecker, lecker!

Was gibt’s hier eigentlich zu essen? Ich meine ja, Japan, Sushi und blah, aber was isst man hier wirklich?

Et voila auf geht es zur Präsentation von echtem japanischen Mensaessen. Zuerstmal muss ich da sagen, das Mensaessen ist besser als in Charles-City.

Gut, Kunststück, alles andere wäre auch Hundefutter.

Also: z.B. an guten Tagen wirklich sehr leckeren Fisch:

Es gibt immer so ein Menü, von links oben nach rechts: rotes Zeug, darunter Suppe, Reis, so grünes Zeug mit Lachs und Omlett, so verschiedenes Gemüsezeug und Wasser.

Kurze Zeit später:

Aber ehrlich gesagt, liegt es nicht nur daran, daß das Essen wirklich ganz ok ist, sondern auch daß – wie offensichtlich ist – ein normaler Europäer davon nicht ansatzweise satt wird. Die Portionsgröße ist also ähnlich wie die der Informatikermensa in Charles City, um es hier nochmal zu erwähnen.

Kosten tut sowas zwischen 390 und 500 Yen, je nachdem ob Mittag oder Abend und Gericht. So ein leckerer Lachs ist allerdings nicht so ganz repräsentativ, meist gibt es was Frittiertes, z.B. frittiertes Hühnchen:

Hier sieht man grünes Zeug, Suppe, komisches Zeug, Reis und eben erwähntes Frittiertes.

Es gibt übrigens im Wechsel rotes, grünes und gelbes Zeug und ich muss sagen, Gelb ist definitiv mein Favorit. Wobei Rot auch nicht schlecht ist, Rot sind immer kleine Chilistücke untergemischt, angenehm charf.

Nun will ich den geneigten Leser nicht zu neidisch machen; eine Mensa wäre keine Mensa ohne den Klassiker „Fleisch zweifelhafter Konsistenz und Herkunft“. Hier möglicherweise nicht ganz so gummiartig wie in CC, dafür sehniger:

Und sonst? Man legt hier wesentlich mehr Wert auf das Essen, es ist dementsprechend auch teurer [die Japaner erinnern mich immer mehr an Franzosen + gute Organisation, was sich ja eigentlich widerspricht, trotzdem sind die Parallelen unverkennbar: Gutes, aber teures Essen, man legt wert auf gute Kleidung, die Elektrik ist für’n A****, keiner sprich Englisch und wenn sie fremde Wörter importieren, machen sie gleich was völlig anderes draus so daß man sie nicht mehr wiedererkennt 🙂 ]

Anyway, da wären z.B. die Pfirsiche: Sowas leckeres habe ich bisher noch nicht in meinem Leben gegessen. Riesig im Gegensatz zu dem Kram, den man in Deutschland bekommt, saftig, wirklich eine total coole Chose. Wikipedia schreibt zu dt. Pfirsichen: „Saftreife, aromatische Pfirsiche lassen sich in Mitteleuropa im Prinzip nur im eigenen Garten ernten. Die gekauften Pfirsiche werden in der Regel noch im harten Zustand vom Baum genommen, damit sie den Transport überstehen können. Solche Früchte reifen aber nicht vollkommen nach und das typische Pfirsicharoma ist nicht so stark ausgeprägt.“
Muss ich mal unbedingt ein Foto von machen um den geneigten, nicht in Japan residierenden Leser zu ärgern.
Ist allerdings auch astronomisch teuer, 680 Yen für zwei Pfirsiche und das waren die billigen. Geht schnell hoch bis 3000 Yen für ein Set.

Fast Food ist auch was ganz anderes hier – natürlich gibt es auch hier diesen komischen Herrn Donald, aber lange nicht so verbreitet wie bei uns oder den USA. Hier ein typisches Fastfood, Japan-Style:


Shoju-Ramen, selbstverständlich mit Chashu-Topping, muss sein.

Guten Appetit

edit: WordPress saugt auch irgendwie, ich versuche seit zehn Minuten den Text als Blocksatz, die Bilder aber zentriert darzustellen. Falls jemand Tips hat…

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